"Das Kerlchen im Terrarium starrte mich mit wässrigen Glubschaugen an. Seine Haut schimmerte feucht, sein Atem ging schnell und flattrig. Als wüsste es, was ich plante. Dendrobates azureus – ich meine, lassen Sie sich dieses Wort einmal auf der Zunge zergehen. Zu deutsch: Blauer Pfeilgiftfrosch. Ein wunderschönes Tier. Und ein tödliches. Ein vor Toxinen strotzendes kleines Killerchen. Ja, ich habe mich erkundigt. Wenige Mikrogramm seines Nervengiftes reichen, um einen Menschen zu töten. Muskelkrämpfe, Atemlähmung – fertig. Die ideale Methode für mein Vorhaben."

Nicht nur in der Titelgeschichte "Giftige Genossen" geht es schaurig zu und her. Auch die vierzehn anderen Stories verleiten zum gebannten Weiterlesen. Ein Heiratsschwindler treibt sein Unwesen, ein Fasnachtsumzug endet mit einer Leiche, eine Floristin lässt sich zur Domina umschulen und stösst dabei auf ungeahnte Hindernisse.

 

"Ein humorvoller Krimi, der mit überraschenden Wendungen bis zur letzten Seite spannend bleibt."

Frankfurter Rundschau

Preis: sFr. 34.-, € 23

Hardcover, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-85882-519-3

Erschienen im Appenzeller Verlag